Steuern

Warnung vor Betrugsmasche: Gefälschte Steuerforderungen durch Inkassounternehmen im Umlauf

Derzeit kursieren betrügerische E-Mails und Schreiben, die angeblich von Inkassounternehmen stammen. Darin werden Empfänger zur Begleichung angeblicher „offener Steuerforderungen“ inklusive Inkassokosten und Verzugszinsen aufgefordert.

Das Finanzministerium Rheinland-Pfalz (FinMin) und die Senatorin für Finanzen Bremen (SenFin) warnen ausdrücklich vor dieser Masche.

Wichtige Hinweise des FinMin:

  • Für Steuerangelegenheiten sind ausschließlich die örtlichen Finanzämter zuständig. Diese fordern ausstehende Zahlungen grundsätzlich selbst an und beauftragen keine externen Inkassounternehmen.
  • Es wird dringend davon abgeraten, auf solche Forderungen zu reagieren, Zahlungen zu leisten oder Anhänge und Links in verdächtigen E-Mails zu öffnen. Diese können Schadsoftware oder Viren enthalten.

Empfohlene Schutzmaßnahmen:

  • Nutzen Sie das SEPA-Lastschriftverfahren. Es reduziert das Risiko von Fehlüberweisungen, erspart manuelle Überweisungen und hilft, Zahlungsfristen einzuhalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Landesamts für Steuern.
  • Überweisen Sie Steuern ausschließlich auf die im Steuerbescheid genannten Konten.
  • Prüfen Sie sorgfältig den Absender von E-Mails und Briefen. Steuerbescheide werden nicht per E-Mail oder über Inkassodienste verschickt.
  • Öffnen Sie keine Anhänge oder Links in Nachrichten unbekannter oder verdächtiger Herkunft.
  • Geben Sie keine persönlichen oder finanziellen Daten per E-Mail weiter.

Quelle:
Finanzministerium Rheinland-Pfalz, Pressemitteilung vom 23.07.2025
Senatorin für Finanzen Bremen, Pressemitteilung vom 24.07.2025 (lb)