Steuern

Entfernungspauschale soll ab 2026 steigen

Die Bundesregierung plant, die Entfernungspauschale ab dem 1. Januar 2026 auf einheitlich 38 Cent pro Kilometer zu erhöhen – und zwar ab dem ersten Kilometer.

Langfristig rechnet der Staat dadurch mit Steuermindereinnahmen von knapp zwei Milliarden Euro pro Jahr. Für 2030 bedeutet das: Bund, Länder und Gemeinden zusammen hätten fast zwei Milliarden Euro weniger in den Kassen.

Schon heute entlastet die Pauschale die Steuerzahler um rund fünf Milliarden Euro jährlich. Davon profitiert vor allem ein Teil der Gutverdienenden: Etwa eine Milliarde Euro geht an rund 1,7 Millionen Menschen mit einem Jahreseinkommen über 122.919 Euro.